Power Bank: der mobile Akku für Handy, Tablet und Laptop

Leere Akkus werden in unserer heutigen digitalen Zeit immer mehr zum Problem. Ist das Smartphone aus, kann der ein oder andere unter uns schon mal in Panik geraten. Damit dieser Fall gar nicht erst eintritt, gibt es glücklicherweise eine einfache Lösung: externe Akkus bzw. Power Banks. Sie sind der Retter in der Not, wenn gerade keine Steckdose oder das passende Kabel zur Hand sind.

Mit diesen externen und mobilen Akkus können Handy, Tablet, Kamera, Drohne, MP3-Player oder Laptop von unterwegs aus über den USB- oder AC/DC-Anschluss aufgeladen werden. Das ist besonders auf längeren Reisen wichtig, bei denen nicht auf das Gerät verzichtet werden kann.

Bei den Akkus gibt es große Unterschiede hinsichtlich der Leistungsfähigkeit und Größe. Da sich auch die Preise deutlich unterscheiden, sollte die Power Bank je nach benötigtem Einsatzzweck ausgewählt werden. Die wichtigsten Punkte, die beim Kauf der Power Bank beachtet werden sollten, sind im Folgenden aufgeführt.

Einsatzzweck | Ladungsmenge | Größe & Gewicht | Anschlüsse | Ladegeschwindigkeit | Sonstiges

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1. Einsatzzweck der Power Bank

Zunächst ist der Einsatzzweck der Power Bank wichtig. Soll damit nur ein Handy von Zeit zu Zeit geladen werden oder auch andere Geräte wie Laptops und Tablets? Wird der externe Akku vor allem unterwegs und auf Reisen benötigt oder eher zum Einsatz Zuhause, wenn die Steckdose zu weit weg ist? Muss sie für Outdoor-Einsätze auch wasser- und stoßfest sein?

Für den alltäglichen Gebrauch, um unterwegs das Handy zu laden:

Zum Laden mehrerer Geräte:

Für den Outdoor-Einsatz:

Laden per Solarpanel

Auf Reisen:

 

2. Ladungsmenge (mAh) der Power Bank

Die Anzahl der Aufladungen mit einer Power Bank hängt von den Milliamperestunden (mAh) ab. Je größer die Ladungsmenge ist, desto öfter kann das mobile Gerät wieder aufgeladen werden.

Als Grundregel kann davon ausgegangen werden, dass eine kleine Power Bank mit 5000 mAh ein Handy 1-2 mal wieder aufladen können. Eine Power Bank mit einer Ladungsmenge von 20000 mAh reicht hingegen für 6-8 Aufladungen.

Zur Veranschaulichung: Das Samsung Galaxy S7 Edge hat beispielsweise eine Lademenge von 3.600 mAh. Bei Tablets wie dem Samsung Galaxy Tab S3 benötigt es schon 6000 mAh.

 

3. Größe und Gewicht der Power Bank

Viele der kleinen Power Banks mit einer Kapazität von rund 5.000 mAh gibt es schon im Lippenstiftformat. So passen sie in jede Hosentasche und reichen aus, um die meisten Handys einmal komplett aufzuladen.

Die nächst größere Kategorie der Medium Power Bank wiegt zwischen 200 und 300 g. Mit Abmessungen um die 15 x 7 cm sind diese zwar zu groß für die Hosentasche, passen aber locker in kleine Handtaschen oder Rucksäcke.

Eine XXL Power Bank mit einer Leistung von über 30000 mAh wiegt in der Regel über 500 g und misst um die 20 x 10 cm.

 

4. Anzahl und Art der Anschlüsse

Die meisten Power Banks besitzen zwei bis drei USB-Anschlüsse, kleine Power Banks auch oft nur einen. Je größer der externe Akku, desto mehr Anschlussmöglichkeiten. So gibt es auch Power Banks mit vier USB-Anschlüssen und einem zusätlichen AC/DC-Anschluss für das Laden von Laptops oder Anschließen von externen Lautsprechern für die Gartenparty im Sommer.

Anschlüsse einer Anker Power Bank

Power Banks der neuen Generation bieten zudem oft einen USB-C-Ausgang, der in vielen der neuen Notebooks und Convertibles bereits Standard ist. Der USB Typ C Anschluss wird langfristig den weit verbreiteten Mikro-USB-Anschluss ersetzen.

 

5. Ladegeschwindigkeiten

Einen entscheidenden Qualitätsunterschied im riesigen Angebot an Power Banks macht die Ladegeschwindigkeit sowohl der angeschlossenen Geräte als auch der Power Bank selbst.

Ausgangsseitig fängt das schon bei den USB-Anschlüssen an. Diese bieten in der Regel eine Ladegeschwindigkeit von einem bis drei Amper. Für Handys reicht in der Regel ein Ampere völlig aus, einige Tablets werden allerdings erst bei zwei Ampere laden, da sie weitaus mehr Saft benötigen. Insofern das Gerät kompatibel ist, geht das Laden mit höherer Amperezahl also schneller.

Je mehr Kapazität die Power Bank besitzt, desto länger dauert in der Regl auch der Ladeprozess. Das kann bei einigen Modellen schon mal bis zu zehn Stunden dauern. Hier gilt auch, dass die Amperzahl des Eingangs mit dem passenden Ladegerät die entscheidende Rolle spielt. Hochpreisigere Power Banks sollten trotz hoher Kapazität nicht länger als vier Stunden zum vollständigen Aufladen brauchen.

Zudem sind einige externe Akkus Quick Charge 3.0 fähig. Die Quick Charge 3.0 Technologie von Qualcomm verspricht, einen Handyakku in knapp 35 Minuten zu 80 Prozent aufladen zu können. Dafür müssen allerdings alle Geräte Quick Charge 3.0 kompatibel sein. Eine Liste der gängigen Geräte, die diese Technologie unterstützen, finden Sie hier.
Mit Quick Charge Eingang und passendem Ladegerät wird auch die Ladezeit der Power Bank selbst um einiges verkürzt.

 

6. Sonstige Kriterien

Wer nungern neben Power Bank und Handy auch noch ein Kabel dabei hat, für den können die Lösungen zum Induktiven Laden eine wahre Erleichterung sein. Neben der Tatsache, dass man kein Kabel zum Laden braucht, schont das auch den Mikro-USB/Lightning-Eingang vom Smartphone.
Damit das Laden ohne Kabel funktioniert, muss auf die Kompatibilität des Handys geachtet werden.

In der Regel können Power Banks nicht gleichzeitig laden und entladen. Das heißt, dass Sie während der externe Akku läd, keine Verbraucher anschließen können. In bestimmten Situationen, kann das aber nachteilig sein, insbesondere auf Reisen. Powerbanks mit Durchgangsladung (Charge Through) bieten hier die Lösung und machen das gleichzeitige Laden und Entladen möglich. Meist sind sie aber in den oberen Preisklassen angesiedelt.
Der größte Vorteil von Charge Through Akkus ist, dass man sie als USB-Ladestecker mit mehreren Ausgängen nutzen kann. Das ersetzt teure USB-Verteiler-Netzstecker, die auf Reisen sehr beliebt sind.

 

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